Studien und Forschung:
Bücher:
1. VEX Virtuelle Exposition in der Behandlung von psychischen Störungen - Khashayar Pazooki (Hrsg.)
" Die Exposition als effektivste Methode in der Behandlung von Phobien und spezifischen Angststörungen ist mit diversen Einschränkungen und Problemen verbunden. Umweltfaktoren, Sicherheitsfaktoren und sonstige Gegebenheiten stellen Therapeut und Patient vor Herausforderungen, die nicht immer überwindbar sind. VEX ist eine innovative Behandlungsmöglichkeit. VEX macht die Überwindung der o.g. Probleme möglich und bietet eine sichere Exposition in sensu an. Therapeut und Patient können sich beide innerhalb der sicheren Umgebung der Praxis auf die therapie konzentrieren und sind vor - Wind und Wetter - geschützt. Dies bietet auch diverse andere Möglichkeiten, z.B. die Messung physiologischer Daten wie Herzrate, Atmung, Blutdruck u.a. Auf diese Weise kann die therapeutische Anwendung und Sitzung noch mehr gesichert werden."
2. Grundlagenbuch Verhaltenstherapie - Diagnostik, Methoden, Anwendungsbereiche, Sprachanalysen - Leibetseder, Max (Hrsg.)
Kapitel IV Gesamtkonzeptionen und komplexe Ansätze
Schematherapie und Biographiearbeit - Max Leibetseder & Khashayar Pazooki
Neurofeedback: ein innovativer Ansatz zur Behandlung psychischer Störungen - Khashayar Pazooki
"Das Lehrbuch beschreibt aktuelle evidenzbasierte Behandlungsmöglichkeiten, die unter dem Überbegriff „Verhaltenstherapie“ zusammengefasst werden. Die klinisch erfahrenen Autor_innen gehen über den klassischen lerntheoretischen Ansatz weit hinaus und bieten ein reichhaltiges Informationsspektrum – auch für Angehörige anderer Therapieschulen.
Kontinuierlich und detailliert werden Erklärungszusammenhänge zwischen grundlagenwissenschaftlichen Erkenntnissen und Praxisrelevanz verdeutlicht.
Das Buch thematisiert die Funktionalität der Sprache und deren Effektivität. Sprache und ihre Bedeutung werden in Protokollanalysen sowie Inhaltsanalysen dargestellt und auf ihre linguistischen Operationalisierungen bezogen. Daraus resultiert ein möglichst transparentes und objektiv nachvollziehbares Verständnis eines Problems und der therapeutischen Schritte.
Die ungewohnte Symbiose zwischen Lerntheorien und linguistischen Theorien bietet eine besondere Faszination. Einzelne Buchkapitel stellen die unmittelbare Anwendung sprachlich orientierter diagnostischer oder therapeutischer Techniken exemplarisch Schritt für Schritt dar; Leser_innen lernen hier, therapeutische Dialoge neu zu reflektieren und zu fundieren.
Ob als Basisliteratur für die Ausbildung oder als Nachschlagewerk für die tägliche therapeutische Praxis: Das Buch beinhaltet den gesamten verhaltenstherapeutischen Kanon – und weitaus mehr."
"Das Buch handelt vom Konzept der Identität. Identität wird als System individueller Präferenzen definiert. Die Idenität zu erfassen bedeutet sowohl operationale Charakteristiken, als auch Erklärungszusammenhänge auszuarbeiten und anwendungsorientierte Möglichkeiten zu reflektieren. Innerhalb der Grundlagenforschung wird das Modell des Entscheidens hinsichtlich der autobiographischen Erinnerungen, der daraus folgenden Vorhersagen der Konsequenzen und hinsichtlich des Bewertens referiert. Interaktive Modelle werden diskutiert. Autobiographische Erinnerungen werden als Sequenz von Entscheidungen definiert und hinsichtlich konstitutiver Merkmale analysiert. In linguistischen Einheiten bilden sich die indivduellen Prioritäten ab und spiegeln sich in den inneren Dialogen eines Indivdiuums. Ein Schwerpunkt dieses Buches betrifft die neurophysiologischen Grundlagen dieser elementaren Prozesse. Protokollanalysen, therapeutische Kasuistiken und single case Statistik wird präsentiert. Ähnliche thematische Einheiten werden in verschiedenen Kontexten referiert."
"In diesem Buch werden die theoretischen Grundlagen erklärt, wie sich die Identität eines Menschen vom Selbstkonzept bis zur Persönlichkeit und einer manifesten, kohärenten und kongruenten Identität entwickelt und welche psychischen Schemata, z.B. emotionale und kognitive Schemata an der Störung der Identität beteiligt sind. Die Zusammenhänge zwischen Ich und der sozialen Umfeld sowie deren Einfluss auf die Entwicklung des Selbstkonzepts, der Persönlichkeit und der der Identität werden dargestellt und die Theorien über Ich-Bewusstsein und der Identitätsstruktur werden erläutert. Ferner wird auf die Neurobiologie des menschlichen Sozialverhaltens, der Kognition, der Identität und auf die neurowissenschaftlichen Erklärungen vom Emotionen und emotionaler Prozesse sowie von Motivation und vom motiviertem Verhalten eingegangen."
Laufende Forschung:
- QEEG markers based multimodal therapy of complex posstraumatic stress disorder (c-PTSD) with primary cormobidities of recurrent Major-Depression (rMD) and/or dissociative identity disorder (DID)