Unsere Seminare

Folgende Seminare und Weiterbildungen werden in unserem Institut angeboten:

Curriculum Psychotraumatherapie

 Dieses Curriculum ist ein komplettes und weitgefächertes Angebot sowohl im Aufbau als auch Umfang für Traumatherapie.

Für wen:
Er richtet sich an TraumatherapeutInnen, ÄrztInnen, PsychiaterInnen,PsychotherapeutInnen, Klinische - und NeuropsychologInnen, PsychologInnen, Diplom PädagogInnen, Diplom SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen (éducatrice, éducatrice graduée), Psychiatrische Krankenschwestern/Pflegern.


Inhalte:
Verschiedene Methoden zur Behandlung von Traumafolgestörungen sowie EMDR, Imaginative Techniken, kognitive und emotionsfokussierte Methoden, Mindfluness, Achtsamkeitsbasierte Interventionen, jedoch auch neuere Traumatherapeutische Methoden, werden umfassend in den konzeptuellen Grundlagen und der praktischen Anwendung vermittelt.
Schwerpunkte bilden neben den theoretischen und neurobiologischen Grundlagen psychologische Stabilisierungstechniken sowie Interventionen bei komplexen Traumafolgestörungen und Kriseninterventionen, insbesondere bei Großschadensereignissen.

Inhalte im Detail:

  • Theoretische Grundlagen und didaktische Instruktionen
  • Definition nach Trauma und PTBS nach ICD-10 und DSM-V
  • Kategorisierung von Psychotrauma
  • PTBS Symptom-Trias und Prävalenz
  • Prädikatoren von Psychotrauma
  • Komorbiditäten von PTBS/K-PTBS
  • Trauma Diagnostik & Diagnostik dissoziativer Störungen
  • Transgenerative Traumatisierung
  • Traumatisierung durch sexuelle Gewalt
  • Neurobiologie und Psychotraumatologie von Angst und PTBS

 

  • Stabilisierung und Affektregulation
  • Imaginative Techniken
  • Kognitive und emotionsfokussierte Methoden
  • Komorbiditäten und Begutachtung bei Traumafolgestörungen
  • Mindfulness & awareness
  • Achtsamkeitsbasierte Interventionen und deren Anwendungsmöglichkeiten
  • EMDR
  • Traumakonfrontation mit Imagination
  • Akuttrauma und Notfallintervention
  • Notfallpsychologie und Großschadensereignisse
  • Akutintervention bei Kindern und Jugendlichen

 

Zertifizierung 

Das Curriculum schließt mit dem Zertifikat "Spezielle Psychotraumatherapie" ab und beinhaltet mehrere Methoden der Traumatherapie inklusive der neurobiologischen Psychotraumatologie und akut Interventionen. Das Wissen wird als Weiterbildung vermittelt. Das bedeutet, dass Sie das im Rahmen Ihrer bereits bestehenden beruflichen Qualifikationen anwenden können. Es handelt sich nicht um eine Ausbildung zur Erlangung neuer berufsrechtlicher Qualifikationen. Zur Ausstellung des Zertifikats "spezielle Psychotraumatherapie" werden 10 Supervisionsstunden sowie eine komplette schriftliche Falldarstellung und eine gefilmte Therapiesitzung vorausgesetzt. Alle Module müssen absolviert sein. 10% Fehlzeit über das gesamte Curriculum wird akzeptiert ansonsten muss das Modul wiederholt werden.

Die Zertifizierung findet nach Modalitäten der Eingangsformation statt.

TraumatherapeutIn: Für Klinische- und NeuropsychologInnen, PsychotherapeutInnen, PsychiaterInnen und ÄrztInnen.

Traumapädagogin: Für PsychologInnen, Diplom PädagogInnen, Diplom SozialarbeiterInnen, TheologInnen, ErzieherInnen, Psychiatrische Krankenschwestern/Pflegern, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen (éducatrice, éducatrice graduée).

 

Psychotrauma für Pädagogen: Umgang mit Verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen aus psychotherapeutischer Sicht

Dieser Workshop richtet sich gezielt an Sozialpädagogen / Lehrer / Erzieher die mit Kindern und Jugendlichen in Gruppen, Klassen, Heimen, Horten, Maison relais, Jugendhäusern, usw arbeiten

Dies ist ein interaktiver Workshop mit an Fallbeispielen orientierten Interventionen. Eigene Fallbeispiele sind erwünscht und können besprochen werden. Inhalte des Seminars:

  • Diagnose PTBS bei Kindern und Jugendlichen
  • Ursachen, Entstehung, Symptome und Kriterien
  • Neurobiologische und physiologische Prozesse einer Angst - bzw. posttraumatischen Belastungsstörung
  • Kindliches Spielverhalten
  • Altersgemäßes- und abhängiges Spielverhalten
  • Prädisponierende Faktoren
  • Wie man sich als Pädagogin/Pädagoge richtig verhalten kann
  • Somatische Symptome
  • Was man nicht machen sollte
  • Stagnation, regression unde Gefahren
  • Institutionsbezogene und institutionelle Veränderungen

 

(N)TIR - Traumatherapie Methode 

Für wen:
Er richtet sich an TraumatherapeutInnen, ÄrztInnen, PsychiaterInnen,PsychotherapeutInnen, Klinische - und NeuropsychologInnen, PsychologInnen, Diplom PädagogInnen, Diplom SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen (éducatrice, éducatrice graduée), Psychiatrische Krankenschwestern/Pflegern.

Bei TIR handelt es sich eigentlich um NTIR, was für Neural Trauma Imagination & Reprocessing steht einer Traumatherapie Methode die von M.Sc.BAKK.pth Khashayar Pazooki, Leiter des traumainstitut Luxemburg entwickelt wurde. Bei dieser Methode geht es um eine multimodale, neuronale und integrative Methode der Psychotraumaverarbeitung, speziell um den Umgang mit komplexe posttraumatische Belastungsstörungen mit der Komorbidität dissoziativer Identitätsstörungen bzw. anderer dissoziativer Störungen. Themen des Curriculum sind:

Workshop I:                                                                                                            

  •    -Differnzialdiagnostische Methoden (neuronale, peripherale und psychometrische)
  •    -Suizidalitätsabklärung

Workshop II (Mikroexpressionen nach Paul Ekman):                                                            

  •    -Die Rolle von Mikroexpressionen und subtilen Expressionen in der Therapie und Suizidalitätsabklärung mit Hands-on Training
  •    -Die Analyse der Mikro-, Makro- und Subtilexpressionen und deren Anwendung für die Psychotherapie mit Hands-on Training

Workshop III:                                                                                                      

  •    -Cerebrale Decodierung traumatischer Informationen (CDTI)
  •    -Refokussierung der Aufmerksamkeit bei Dissoziation während der Therapie
  •    -Traumakonfrontation mit psychosomatischer Stabilisierung (Psychosomatik)
  •    -Traumaverarbeitung
  •    -Traumaintegration
  •    -Kontingenzleistung

 

Workshop Micro expressions based on Dr. Paul Ekman 

  • Basic Emotions and decoding facial micro expressions
  • The role of micro expressions and subtle Expressions in therapy or different settings, as well as clarifications of suicidal tendencies with Hands-on Training
  • The Analyses of the micro, macro and subtle expressions as well as the application in psychotherapy, forensic and clinical psychology, business, Law Enforcement etc.

 

This workshop is available for everyone that is working with people and want to improve their interactions by knowing what the other person is not showing openly, or isn’t even conscious about it himself. Settings would be: therapy, social work places, class room, interviews, business, meetings.

The workshop is provided in English language with the possibility to get explications in German language if needed.

 

 

Praxisworkshop: Sokratischer Dialog und andere Techniken in der therapeutischen Gesprächsführung

  • "[engl. socratic dialogue; gr. διάλογος (dialogos) Gespräch], [KLI], Gesprächstechnik der kogn. Verhaltenstherapie, i. R. der kognitiven Re-/Umstrukturierung. Dialogtechnik, die das Ziel verfolgt, kogn. Verzerrungen des Pat. zu hinterfragen und Widersprüche aufzudecken. Hierbei vermittelt der Therapeut keine alternativen Denkansätze, sondern versucht die neg. Grundannahmen des Pat. durch eine naiv-zugewandte Fragetechnik zu erfassen, bis dieser selbst auf Widersprüche stößt, die zu einer Verunsicherung innerhalb der bestehenden kogn. Schemata führen und somit eine Veränderung ermöglichen. Indikation häufig i. R. der Behandlung depressiver Störungen" ( Koentges, C. (2018). Sokratischer Dialog. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 10.03.2018, von https://portal.hogrefe.com/dorsch/sokratischer-dialog-1/)

Der Sokratische Dialog, eines der wichtigesten Techniken in der therapeutischen Gesprächsführung. In Kooperation mit der AVM-Luxembourg findet dieser eintägige Workshop statt um Ihnen praxisnah und umfangreich diese Technik und einige weitere tiefergehend nahzubringen. 

Krisenintervention Vertiefungsseminar

Dieser Workshop richtet sich gezielt an Psychologen, Psychotherapeuten, Sozialpädagogen, Lehrer, Erzieher, alle weiteren Berufe die im Sozialen und therapeutischen Bereich tätig sind.

Themen:

Krisenintervention bei Suizidalität

  •   -Geschichte des Suizid
  •   -Begriffserklärung
  •   -Suizidmethoden
  •   -Arten und Epidemiologie des Suizids
  •   -Äthiologie und Pathogenese
  •   -Krisenmodell
  •   -Krankheitsmodell
  •   -Suizidale Entwicklung
  •   -Grundregeln der Krisenintervention bei Suizidalität
  •   -Diagnostik und Suizidalitäsabfrage (Abklärung)
  •   -Psychpharmakotherapie und weitere Hilfsangebote
  •   -Umgang mit Suizidalität und Suizidanten

Krisenintervention bei Kindern & Jugendlichen

  •   -Verlauf und Verarbeitungsphasen
  •   -Krisenintervention in Akutsituationen (Amoklauf, am Unfallsort etc.)
  •   -Typische Krisensituationen
  •   -Aggressiver Raptus
  •   -Regressive Dekompensation
  •   -Trauer
  •   -Trauma
  •   -Anmerkungen zur Psychohygiene (Event. Übungen zur Stabilisierung)

Krisenintervention in der Rettung und bei Katastrophen

  •   -Stress bei Einsatzkräften
  •   -Anforderungen and Einsatzkräften      
  •   -Die Aufgaben von Einsatzkräften         
  •   -Interventionsarten bei Rettungseinsätzen   
  •   -Stress bei Führungskräften
  •   -Anforderungen and Führungskräften
  •   -Intervention von Führungskräften
  •   -Energiehaushalt und Stresspegel
  •   -Fallbeispiele und Diskussionsrunde

 

 

Supervision mit Abschlusskolloqium 

Unser Institut bietet SozialarbeiterInnen, ErzieherInnen und LehrerInnen folgende Seminare im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen:

  • Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit AD(H)S 
  • AMK (Anti-Mobbing-Kampagne), speziell auf Klassen und Schulen ausgerichtet
  • IPPM (Individuelle psychopädagogische Maßnahme), Umgang mit Suchtabhängigen und/oder delinquenten Jugendlichen
  • Therapie von Dislexie, Dispraxie, Diskalkulie und Legasthenie mit innovativen wissenschaftlichen Methoden
  • Richtiger Umgang mit traumatisierten Erwachsenen bei der Erstaufnahme (z.B. Aufnahme in einem Heim)

 

Unsere Seminare und Weiterqualifizierungen (formation professionel continue, vom Luxemburger Ministerium anerkannt) finden an Wochenenden statt (Freitags, Samstags & Sonntags) und enthalten Vorträge, Diskussionen, Demonstrationen, Video, angeleitete Übungen und 5 h Fallbesprechungen in der Gruppe (Ihr Einverständnis zur Selbsterfahrung wird vorausgesetzt). Nach Eingang Ihrer Anfrage erhalten Sie detaillierte und schriftliche Informationen über Zeit, Ort und Kosten der Veranstaltung. Nach Eingang Ihrer schriftlichen Anmeldung (Anmeldeformular) und Eingang der Seminarkosten auf das Bankkonto des Instituts erhalten die Teilnehmer eine schriftliche Bestätigung Ihrer Anmeldung. Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit sich telefonisch zu informieren. Die jeweilige Anzahl der Arbeitseinheiten (AE) entnehmen Sie bitte der jeweiligen Fortbildungsveranstaltung.

Kurse aus dem Psychotherapeutischen Curriculum der AVM-Luxembourg können von Kursteilnehmern des Traumainstitut einzeln belegt werden. Für diese Workshops können nur Teilnahmezertifikate, mit entsprechenden AE-Stunden in Form der professionellen Weiterbildung.

 

Mit der Anmeldung zu einem Seminar stimmen Sie den allgemeinen Geschäftsbedingungen vom Traumainstitut (Group PSylux) zu. de/unsere-seminare.html?file=public%252Finstitut%252FSA_AGBs_Kurse.pdf